Funde/Fundstellen 2012

April 2012

Lang hält er sich heuer, der Schnee.

Hat aber auch gute Seiten, da muss ich nicht immer den Steinen nachrennen.

Eine Skitour eröffnete den Blick auf historische Fundstellen:

Vorne Breitenberg, dahinter halbrechts versteckt das Saubachgebiet, ganz hinten Schafberg.

von links: Reste der Osterhorngruppe, Gennerhorn, Gruberhorn und Regenspitz

Mai 2012

Endlich im Mai. Ganz oben liegt er noch, im Gelände sind noch einzelne Schneefelder, aber das zarte Grün des Laubes zeigt an, dass die Saison eröffnet ist. Ich hab mir vorgenommen, heute einen der letzten weißen Flecken auf meiner Fundstellenkarte zu erforschen. 

Die Schicht ist da, wenn auch nur spärlich aufgeschlossen.

Der erste Ammonit sieht sehr erfolgversprechend aus!
Was das wohl wird?

Mittlerweile ist das Stück präpariert.
Leider etwas tektonisch verschoben.
Es handelt sich wahrscheinlich um
einen Psilioceras naumanni, der in
meinem Fundgebiet sehr selten und 
in dieser Größe für mich neu ist.

 

Einzelne lose Blöcke bringen kaum verwertbares Material. Die meisten Fossilien sind nur Fragmente. Wenn, dann sind sie höchstens auf einer Seite erhalten.

Juni 2012

Reminiszenz an die Vergangenheit.

Vor 20 Jahrenhaben wir da auch schon rumgesucht.

Schon damals war nicht viel zu holen.

Auch mit mehr Erfahrung wird das Ergebnis nicht besser.

Auch wenn´s hier nicht lohnt, schön ist es trotzdem.
Der Wasserfall stürzt in Reste der Schneelawinen im Kessel

Hettangium und Sinemurium

Sogar ein frischer Felssturz mit mächtigen Blöcken - leider nichts drin

Juli 2012 - Tirol

Am Ende eines anstrengenden und fossilienmäßig weitgehend ergebnislosen Tages:

Ein wunderschöner Bach mit Gumpen in wohlausgebildeten Lias-Schichten

einfach nur schön!

Wo Sinemurium ist, könnte auch das Hettang nicht weit sein

Es ist da nicht nur schön, Ammoniten gibt´s auch!

Das wird wohl ein Geyeroceras sein.

Im Karwendel ist´s auch schön!

Ein Abstecher in Kurt´s Reich

Fossilführendes Material gibt´s auch -
Aber meine Ammoniten sind mir lieber.

August/September 2012

Obwohl die Fundgebiete eigentlich abgesucht waren, brachte der Spätsommer einige Überraschungen, die ich mir nicht mal erträumt hätte.
Los ging es mit diesem schönen Alsatites proaries (22 cm).

Dann folgte diese bisher einzigartige Stufe mit Alsatiten, die ich Anfang September gefunden habe

 

 

Ein mächtiger Block, der mir beim vorherigen Fund schon aufgefallen war und der dann eine Woche später zerlegt wurde.

Die beiden vorher abgebildeten Stücke stammen aus der Nähe, also schien die Plagerei erfolgversprechend.

Diese Stufe 90x70 cm mit 16 Ammoniten, die alles bisher Gesehene aus dem alpinen Unterlias in den Schatten stellt, war der Lohn der Mühe.

 

Auf der Seite: www.steinkern.de habe ich diese Funde zusammen mit einem Bericht über das Fundgebiet vorgestellt.

 

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